Reisen
 
  Forschungsreisen

Reise 1: 1976 Familie Schulze in Meseberg/Niedere Börde
Reise 2: 1977 Meseberg/Altmark mit Tangermünde
Reise 3: 1984 Schloss Meseberg/Gransee
Reise 4: 1989 Altenrode/Harz - Gutshof Alte Comturei
Reise 5: 1991 Schloss Meseberg/Gransee
Reise 6: 2002 850-Jahr-Feier Meseberg/Niedere Börde - Ehrengast
Reise 7: 2005 Bundeskanzleramt Berlin - Vorstellung der Familie
Reise 8: 2007 Schloss Meseberg - Tag der offenen Tür
Reise 9: 2009 Ritterakademie, Marienkirche Wolfenbüttel - Fürstengruft - / Burg Falkenstein / Stolberg / Altenrode - Gutshof
Reise 10: 2010 Kreuzritterburg Anamur (in Anatolien)
Reise 11: 2011 Benefizkonzert für die Kirche in Meseberg bei Osterburg
Reise 12: 2011 Schloss Meseberg und Groß-Ammensleben
Reise 13: 2011 Burg Eltz und Reichsburg Cochem
Reise 14: 2012 von Corvey nach Myra - in 600 Jahren
Reise 15: 2012 Der Weg nach Rom - auf den Spuren der deutschen Kaiser
Reise 16: nach Darlingerode
Reise 17: Von Südwestanatolien bis zum Paderborner Dom
Reise 18: Zeitreise
Reise 19: zur Uraufführung des Theaterstücks "Der Silberschatz" im Juni 2015 in Altenrode
Reise 20: 975-Jahrfeier
Reise 21:  unversehrte Zeugnisse der Vergangenheit
Reise 22: Treffen des Freundeskreises Meseberg  
 

Zur Reise Nr. 9 vom 17. bis 20. Juli 2009:

Fürstengruft Wolfenbüttel
Auf einer Familienreise nach Wolfenbüttel im Jahre 1957 besuchte ich mit meinen Eltern die Fürstengruft unterhalb der Hauptkirche (Marienkirche), um eine im Gewölbe eingearbeitete Gedenktafel des David von Meseberg zu deuten. Nach dem damaligen Wissensstand erklärte mein Vater, wir hätten mit dieser Person nichts zu tun. David von Meseberg war als Zögling der vom Herzog eingerichteten Ritterakademie (Gebäude neben dem Schloss) sehr jung (vermutlich bei einem Jagdunfall) verstorben. Die Gedenktafel war dem damaligen Küster, Herrn Egeling, aufgrund des Familiennamens aufgefallen, denn die Schwester seines Schwiegervaters war eine geborene Meseberg.
Am 17. Juli d.J. war es uns durch den jetzigen Küster, Herrn Fink, nochmals möglich, in die Fürstengruft zu gelangen. Die Ehrentafel war nicht auffindbar. Herr Fink erwähnte in diesem Zusammenhang, dass hier vor Jahren wegen statisch bedingter Sicherheitsvorkehrungen bauliche Veränderungen durchgeführt wurden. Ergänzend erklärte auch Herr Kramer aus Wolfenbüttel dazu folgendes: als er im Jahre 1960 in der Kirche konfirmiert wurde, war der Teil der Fürstengruft mit den weniger bedeutenden Personen einfach zugemauert worden, weil die Gefahr eines Einsturzes im Gewölbeteil bestand (Bodensenkung). Unterhalb der Kirche verlaufen ja mehrere Wasseradern, und das Fundament der Kirche sei schon deshalb entsprechend abgesichert gewesen. Über das Schicksal der im abgetrennten Teil der Gruft gewesenen Reliquien könne gegebenenfalls Herr Grothe vom Schlossmuseum Auskunft geben. Auch Herr Menzel, Vorgänger von Herrn Fink im Amt des Küsters, weiß nichts über den Verbleib. Herr Kramer glaubt, man hätte alles so gelassen und zugemauert. Zur Grabanlage sowie zu den ehem. Zöglingen der Ritterakademie verwies Herr Grothe auf folgende Literatur:
1. Grabungsbericht
Buch: Die Hauptkirche Beatai Mariae Virginis in Wolfenbüttel
Forschung der Denkmalpflege Band IV - Hann. 87 -
2. Matrikel in der Herzog August Bibliothek, "Zöglinge der Ritterakademie" von Alfred Kuhlenkamp
3. Buch: "Die Ritterakademie Rudolf Antoniana in Wolfenbüttel" - techn. Universität Braunschweig -
Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina Band III Braunschweig 1975
FÜRSTENGRUFT UNTER DEM CHOR
1 - Elisabeth Sophie * 20. VIH. 1613 † 12. VII. 1676, dritte Gemahlin von August d. J.
2 - Christina Margaretha * 13. III. 1615 † 16. VIII. 1666, Herzogin von Mecklenburg, Schwester der vorigen
3 - August d. J. * 10. IV. 1579 † 17. IX. 1666, regierte 1635-66
4 - Amalia Anthonia * 7. VI. † 10. VI. 1668, Tochter von Anton Ulrich
5 - Eleonora Sophie * 5. VIII. 1655 † 7. I. 1656, Tochter von Rudolf August
6 - Sibylla Ursula * 10. IX. 1672 † 1. IV. 1673, Tochter von Anton Ulrich
7 - Leopold August * 27. II. 1661 † 5. HI. 1662. Sohn von Anton Ulrich
8/9 - Anton Ulrich * 4. X. 1633 † 27. III. 1714, regierte 1685- 1714 Elisabeth Juliana * 24. V. 1634 † 4. II. 1704, dessen Gemahlin
10 - Anna Sophia * 29. X. 1659 † 28. VI. 1742, Tochter von Anton Ulrich, Markgräfin von Baden-Durlach
11 - August Friedrich * 24. VIII. 1657 † 22. VIII. 1676. Sohn von Anton Ulrich
12 - Dorothea Augusta * 12. II. 1577 † 23. XII. 1625, Schwester von Heinrich Julius, 1611-25 Äbtissin zu Gandersheim
13 - August Wilhelm *8. III. 1662 † 23. III. 1731, Sohn von Anton Ulrich, regierte 1714-31
14 - Elisabeth Sophie Marie * 2. IX. 1683 † 3. IV. 1767, dritte Gemahlin von August Wilhelm
15 - Christian Franz * 1. VI11. † 7. XII. 1639, Sohn von August d. j.
16 - Heinrich Julius * 15. X. 1564 † 20. VII. 1613, regierte 15S9-1613
17 - Sophie Amalie * 18. I. 1670 † 17. II. 1710, zweite Gemahlin von August Wilhelm
I8 - August Franz * 7. X. 1665 † 14. XII. 1666, Sohn von Anton Ulrich
19 - Elisabeth * 25. VIII. 1573 † 19. VII. 1626, zweite Gemahlin von Heinrich Julius
20 - Friedrich Ulrich * 5. IV. 1591 † 11.VIII. 1634, Sohn von Heinrich Julius, regierte 1613-34
21 - Heinrich Karl * 3. IX. 1609 † 11. VI. 16)5, Sohn von Heinrich Julius
22 - Julius August * 9. II. 1578 † 31. VIII. 1617, Bruder von Heinrich Julius, Abt zu Michaelstein
23 - Christian * 10. IX. 1599 † 6. VI. 1626, Sohn von Heinrich Julius, Bischof von Halberstadt 1616-24, genannt „der tolle Christian"
24 - Charlotte Auguste * 22. VII. † 6. VIII. 1692, Tochter von Ludwig Rudolf
25 - August Karl * 4. VIII. † 21. XII. 1664, Sohn von Anton Ulrich
26 - Ernst Leopold von Holstein-Norburg * 15. VIII. 1685 † 7. VI IT. 1722, Schwager von August Wilhelm
27 - Friedrich, Pfalzgraf bei Rhein * 19. X. 1594 † 10. VII. 1626
28 - August Heinrich * 14. VIII. 1663 † 24. II. 1664. Sohn von Anton Ulrich
29 - Christina Sophia * 4. IV. 1654 i 26. I. 1695, Tochter von Rudolf August, erste Gemahlin von August Wilhelm

Burg Falkenstein
Zum Familienverbund der Grafen, aus dem die Familie Meseberg hervorging, gehörte auch die Familie von Valkenstein/Falkenstein (die Harzgrafen). Diese übernahm im Jahre 1140 die Burg Falkenstein (erbaut ca. 100 Jahre davor), die im Gegensatz zu den anderen Burgen der Grafen (z.B. die Griebenburg) niemals zerstört wurde und genau die Art von Schutzbefestigung aus Stein wiedergibt, wie sie ab dem 11. Jahrhundert üblich war. Ein Juwel aus vergangener Zeit in einem hervorragenden Zustand, der Besuch bedeutet eine Reise ins tiefe Mittelalter.
Burg Falkenstein
Burg Falkenstein (2009)
Stolberg
Ebenfalls eine Reise in das Mittelalter. Im Tal eine verträumte Fachwerkidylle mit großer geschichtlicher Bedeutung (Münze), überthront vom beeindruckenden Schloss der Grafen von Stolberg, das derzeit von der Stiftung Deutscher Denkmalschutz aufwendig restauriert wird. Hier wirkten im Forstdienst der Grafen zwei Generationen der Familie von Meseberg.
 Stolberger Münze
Stolberger Lageplan (Wandgemälde) und Stolberger Münze
Gut Boke in Altenrode
Das Haus steht noch so wie beim ersten Besuch im Jahre 1989, wird aber im Gegensatz zum Gutshof Meseberg bei Osterburg bewohnt. Hier fand ja im Jahre 1723 die Taufe von August Wilhelm v. Meseberg im "oberen Saal" statt, Taufpate war der persönlich anwesende Herzog August Wilhelm. - Das Kirchenbuch von Altenrode für diese Zeit ist verschwunden, eine kirchlich beglaubigte Abschrift der Taufeintragung aus dem Jahre 1983 liegt uns vor. Die Geschichte von Altenrode ist derzeit neu in einer Ortschronik der Verwaltungsgemeinschaft Ilsenburg (Ortsteil Darlingerode) veröffentlicht worden.
 
Gut Boke und Strassenschild 2009
Uwe u. Anna-Leena Meseberg, 22. Juli 2009

Gesprächsnotiz Telefonat am 23. Juli 2009 mit Herrn Förster in Darlingerode, Tel-Nr.: 03943-634128

1. Die Ortschronik über Darlingerode von Hermann Paul Reichardt (ISBN 3-00-018576-3) wird von ihm übersandt (er ist Leiter der dortigen Heimatstube).
2. Neben dem Gutshof Boke nennt er auch den Edelhof, Straße der Republik Nr. 18 in Darlingerode. Für diesen Edelhof gibt es folgende Eintragungen:
Harbert Wilhelm v.M. für 1666
Gerhard Wilhelm v.M. für 14.02.1668
Lehen auf Edelhof am 29.10.1691
Erwerb des Gutes am 04.11.1699 durch S. von Preen (2. Ehefrau von Gerhard
Wilhelm)
3. Herr Förster kennt den oberen Saal auf Gut Boke (hinterer Teil des Hauses, vorn waren die Stallungen). Er bestätigt, daß das Kirchenbuch von Altenrode für die Zeit um 1720folgende seit 1994 verschwunden ist. Die Kirchenbücher lagen ja lose ohne Aufsicht in der Pfarrei herum. Das Gut Boke gehört derzeit Herrn Franz Bartels, es ist vermietet. Er verweist auch auf den Comptur von Lauingen, Heuer von Lauingen (Deutscher Ritterorden). Die Spur von Gerhard Johann wird hier bzw. im Umkreis von Königslutter zu finden sein. Ein Treffen mit Herrn Förster wurde vorab vereinbart. - Herr Reichelt (Archivar in Ilsenburg) erklärte fernmündl. am 27.07.09, daß nicht ein ganzes Kirchenbuch fehlt, sondern wohl nur 20 Seiten daraus. 

Auf den Spuren der Ur-Urgroßväter

 

Ein denkwürdiger Besuch der ehem. Residenzstadt  Wolfenbüttel
Wer denkt schon an die ehrwürdige Vergangenheit dieser Stadt, wenn er auf dem Schlossplatz das Glück hat, einen Parkplatz zu ergattern. So war es jedenfalls vor ca. zwei Wochen, als ich auch wegen der Geschichte meiner Familie Wolfenbüttel einen Besuch abstattete. Doch bereits nach einem kurzen Rundgang durch die bezaubernde Innenstadt mit ihrem Fachwerk spürte ich eine besondere Ausstrahlung, etwas, was man nur fühlt und nicht sieht, ein ganz besonderes Flair. Vielleicht ist es das Schloss und seine unmittelbare Umgebung mit dem Kleinen Schloss (ehem. Ritterakademie), dem Lessing-Haus, der Herzog August-Bibliothek und dem ehemaligen Zeughaus. Das hat was! Wobei ich auch schon mittendrin bin in der Zeit meiner Urgroßväter.
In einer Suchanzeige der "Hannoverschen Anzeigen" vom 15. Okt. 1762 unter XV "Vermischte Nachrichten" - zufällig gefunden in der Herzog August-Bibliothek - war es einer vornehmen Familie daran gelegen, zwecks einer Ahnenprobe Mitglieder der Familie von Meseberg aufzufinden, die aus Meseberg/Altmark stammt, Güter in Brandenburg unweit von Ruppien besaß - heute liegt dort Schloss Meseberg, Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland - und Philipp von Meseberg kurfürstlich-brandenburgischer Hofmarschall war. Ein Zweig dieser Familie saß dann später ca. 150 Jahre lang im Harz sowie in Wolfenbüttel (Harzzeitschrift Nr. 21 aus dem Jahr 1888).
Laut einer Notiz im ältesten noch vorhandenen Kirchenbuch von Meseberg/Altmark war mein Ur-Urgroßvater Gerhard von Meseberg nach einer Abfindung im Jahre 1620 in den Forstdienst der Grafen zu Stolberg "bestallt" worden, ebenso sein 1641 in Stolberg geborener Sohn Gerhard Wilhelm. Dieser hatte es dann - wie man heute sagt - so richtig in sich! Im Jahre 1693 schaffte er es nämlich, aufgrund seiner herausragenden Stellung als Oberforstmeister durch eigenmächtige Grenzverschiebungen (bei Elbingerode) den Stolberger Grafen erhebliche Forstgebiete abzuzweigen zugunsten der Herzöge zu Braunschweig-Lüneberg mit Sitz in Wolfenbüttel (hier: Herzog Anton-Ulrich). Hintergrund war der Bau des Holzschlosses in Salzdahlum nach Versailler Vorbild, und Holz gab es im Stolberger Revier reichlich. Es kam in Stolberg zum Zerwürfnis, der Herzog in Wolfenbüttel  bestallte ihn aber umgehend für sich in den Forstdienst und ernannte ihn darüber hinaus zum Jägermeister als Generalinspekteur aller Forsten im Herzogtum (Personalregister der Cammer- und Klosterverwaltung des Herzogtums Braunschweig-Wolfenbüttelschen Teils - Forst- u. Jagdbeamte 1550-1806). Sein unehelicher Sohn Wilhelm Johann Meseberg gehörte schon als Jagdjunker zum Hofgefolge im Wolfenbütteler Schloss und heiratete die Hofdame Friederike Philippine Haberstroh; durch die Schwarzenburger Standeserhebungen wurden er und seine Eheliebste dann am 19. Mai 1716 für 200rh Taxa neu geadelt.

Schloss Blankenburg
Schloss Blankenburg Das Geld stammte aus dem Erlös einer Silbermine seines Großvaters Gerhard im Kreis Sangershausen, mit dem Wilhelm Johann dankbar auch dem Herzog aushalf, dessen Hofhaltung sowie die Neugestaltung des Schlosses in Blankenburg ein nicht zu stopfendes Loch in die Staatskasse riss. Jedenfalls war Herzog August Wilhelm unserem Ur-Urgroßvater Wilhelm Johann so freundschaftlich-familiär zugetan, dass er am 6. Januar 1723 bei der Taufe von Wilhelm Johann`s Sohn August Wilhelm neben dem Hofrat Haberstroh persönlich als 1. Taufpate im oberen Saal des Edelhofes Gut Boke in Altenrode anwesend war.
Silbertransport bei Stolberg um 1600 Mit diesem Wissen besuchte ich nach mehr als 50 Jahren Familienforschung wieder Wolfenbüttel, auch mit dem Wunsch, noch einmal die Gedenktafel von - vermutlich - Samuel David von Meseberg in einem Seitentrakt in der Fürstengruft unter der Hauptkirche (Marienkirche) wieder zu finden. Dieser war als junger Zögling der damaligen Ritterakademie im spanischen Erbfolgekrieg mit drei weiteren Familienmitgliedern gefallen und danach durch einen Staatserlass des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg besonders geehrt worden. Sein Name Meseberg auf der Ehrentafel fiel im Jahre 1956 dem damaligen Küster auf, weil die Schwester seines Schwiegervaters eine geborene Meseberg war.
Ritterakademie Wolfenbüttel
Ritterakademie Wolfenbüttel
Nun, die Tafel habe ich nicht mehr gefunden. Noch vor 1960 wurde der Seitentrakt aus statischen Gründen (Bodenabsenkung) zugemauert. Auch ist das Kirchenbuch für die Zeit um 1723 (Eintrag der Taufe von August Wilhelm von Meseberg) aus der Pfarrei in Ilsenburg/Harz vermutlich seit 1985 spurlos verschwunden. - Was ich aber fand, waren liebenswerte freundliche Wolfenbütteler, die mir bei meiner Suche halfen und sehr wertvolle Hinweise gaben, Ein besonderer Dank an dieser Stelle Herrn Fink (Küster der Hauptkirche Wolfenbüttel) und Herrn Dr. Grothe (Leiter des Schlossmuseums in Wolfenbüttel).
Noch ein letzter Satz: mein Besuch war viel zu kurz. Man spürt förmlich, da gibt es noch viel zu entdecken und aufzufinden, nicht nur Familiengeschichte. Der Abschied stimmte dann etwas wehmütig, auch wenn ich mir fest vornahm: ich komme bestimmt wieder!
Uwe Meseberg, am 22. Juli 2009

 
Reise Nr. 10 im Jahre 2010:
 
 
 
 
 
 
 Kreuzritterburg Anamur in Anatolien 

 
Reise 12: 2011 Schloss Meseberg und Groß-Ammensleben


Mesebergs bei Demuth
Alois Demuth, ehemaliger Ortsvorsteher von Meseberg (Bild mit Angela Merkel und George W. Bush)
 
 
Mesebergs beim Schlosswirt 
 
 
 
 
 )
 
 
 
 



Klosterkirche in Groß-Ammensleben mit Sarkophag des Dietrich II.

Aus der Klosterchronik
 
965 Groß-Ammensleben - urkundliche Erwähnung durch Kaiser Otto I.
1016 Trauung von Dietrich I. mit Dignamenta Margaretha
1056 Tod Dietrich I.
1110 Dietrich II. und Amulrad (verwitwete Meseberg) stiften Eigenkirche
1197 Wiederausfbau des Klosters nach Feuersbrunst

Reise 13: 2011 Burg Eltz und Reichsburg Cochem
Burg Eltz Wappen von Lützow
Wappen der von Lützows im Fenster der Burg Eltz
Das Wappen ist fast identisch mit dem Meseberger Wappen.
Wappen von Lützow

1088 Gegenkönig Hermann I. von Salm wurde auf Burg Cochem im Kampf erschlagen.

  Reise 14: 2012 von Corvey nach Myra - in 600 Jahren
 

 

 

 

Was wir entdecken: in den Mauern des Klosters (Vorhof zum Kircheneingang) zeigt sich u.a. das Wappen der Lützows, das ja auch unserem Meseberger Familienwappen gleicht: im Schild eine viersprössige Leiter, diesmal liegend. Beide Familien stehen für den Kampf der Christen gegen die Slaven (Sturmleiter), also Symbol im Kampf um die Verbreitung des Christentums, wofür ja Kloster Corvey der wichtigste Ausgangspunkt in der Region war.

Und noch etwas bemerkenswertes: das Kirchengewölbe mit der Kaiserloge ähnelt in ungewöhnlicher Weise dem Gewölbe der Nikolauskirche in Myra/Lykien (Zeitsprung ca. 800 Jahre).

Uwe Meseberg, 9. April 2012

 

 

 

Reise 14 

 

Amulrad von Ammensleben (verheiratet mit Egbert von Harbke & Meseberg) war die Enkelin von Amulrad von Morsleben & Meyendorf. Die Familien Harbke und Meyendorf gehören zum Stamm der Haolden, die Meyendorfs - verwandt mit den Ottonen und nur dem Kaiser unterstellt - standen zudem im Zusammenhang mit Schenkungen im Jahre 856 und 900 n. Ch. an das Kloster Corvey. Ein Kapitel der Frühgeschichte des Mittelalters: Verbreitung des Christentums durch die Karolinger und später Verwaltung durch die Ottonen und andere und deren sächsische Vasallen. Somit steht der Familienverbund, aus dem die Linie Meseberg hervorging, in den vordersten Reihen auch im Filioque-Streit um Glaube und Macht. Die von Ammensleben hatten familiäre Verbindungen zu den Saliern und dem Gegenkönig Herman von Salm, ein Enkel des Erp von Meyendorf wurde Papst und krönte Heinrich III. in Rom zum Kaiser, sein Schwager war Erzbischof in Magdeburg.

Reise 14 Kirchengewölbe Corvey

Dies alles war ein Grund, das Kloster Corvey zu besuchen, nicht in der Hoffnung, die Quelle unserer Familie noch weiter in die Vergangenheit zu verfolgen, vielmehr um einen Eindruck einer anderen Zeit durch die Ausstrahlung noch vorhandener Mauern zu bekommen. Und wie schon so oft bei entsprechenden Reisen ergaben sich wieder neue Erkenntnisse, die das vorhandene Bild abrunden, aber auch mit neuen Rätseln versehen. Der Niedergang in der Bedeutung des Klosters besagt ja auch den Niedergang vieler Sachsengrafen und damit auch unsere Familiensippe durch den Machtschwund. Der Weg der Kaiser war gleich einem Rundkurs: Rom-Aachen-Paderborn- Corvey-Goslar-Halberstadt ..., in seiner Abwesenheit wuchs bei seinen Vasallen und Verwaltern nach und nach eine bedrohliche Opposition, die sich später selbst richtete.
Reise 14 Reise 14

 

 

 

 
Reise 15: 2012 Der Weg nach Rom - auf den Spuren der deutschen Kaiser

Als Heinrich III. mit seinen Beratern und Freunden zur Kaiserkrönung nach Rom zog, mußte er so wie viele vor und nach ihm über die Alpen. Ausgebaute Pässe wie heute gab es nicht. Wir haben einen der mehreren schweren Wege einmal nachgereist (und zwar Via Mala - Berninapass), der schon von den Römern benutzt wurde, ausgehend vom Schweizer Kanton Graubünden zum italienischen Veltlin. Noch heute stehen römische Wachtürme am Wegesrand, ebenso die Burgen der hier eingesetzten Adelsgeschlechter als lokale Herrscher der späteren mittelalterlichen Verteidigungsbündnisse (Eidgenossenschaften ab 1291, aus denen die Schweiz entstand).

Mit den Augen des unserem Familienverbund angehörigen Suidger an der Seite des "Kaisers" (später Papst Clemens II.) erlebten wir das Abenteuer einer Reise nach Süden bis zu einer Scheitelhöhe von 2.328 Metern und 30 Grad Hitze. Wenn man daran denkt, dies alles zu Fuß mit schwerer Rüstung und Gepäck - kaum vorstellbar. Wir saßen im Bus bzw. Zug und konnten die Landschaft bewundern, der Kaiser sicherlichn nicht.

Der Weg nach Rom, eindrucksvoll und hautnah nachempfunden.

Uwe Meseberg, im Juni 2012

  Reise 15 Reise 15
Reise 15 Reise 15
 Reise 15 Reise 15
Römer-Kontrollturm und Burg
 Reise 15 Reise 14
 
Reise 16: nach Darlingerode 

Liselotte von der Pfalz sagte einmal, Herzog August Wilhelm zu Braunschweig-Lüneburg sei schwul, sein Vorgänger Herzog Anton Ulrich trieb es am Hof zu Wolfenbüttel dafür mit mehreren Damen, so sicherlich auch mit Ernesta, Tochter seines Jägermeisters Wilhelm Johann Meseberg, später nachgeadelt. Sie ist die mutmaßliche Mutter des unehelich geborenen Christian Adolf Meseberg, der ja immer behauptete, auch zur Adelsfamilie zu gehören. Der Sohn von Ernesta`s nachgeadelten Bruder Gerhard Johann wurde dagegen "Opfer" einer lebenshungrigen Rittmeistersfrau um Umfeld des Preußenkönigs. Die dominante Ernesta fertigte in der Zeit, als die Meseberger auf Gut Boke in Altenrode lebten, ein Ölbild von der Wassermühle des Ortes, im Hintergrund der Brocken. Da seinerzeit das Malen bei Frauen unschick war, signierte sie kurzerhand mit Ernst Meseberg.

Die Alte Comturei in Altenrode, wo Ernesta`s Urgroßvater Gerhard von Meseberg schon sein "Unwesen" trieb, ist heute die Heimatstube Darlingerode. Mit diesem Hintergrundwissen und dem besagten Ölbild im Gepäck besuchten wir auf Einladung des Heimatvereins die Heimatstube und übergaben es als Leihgabe während der Festlichkeiten zum Sommerfestes Herrn Förster (Vorsitzender des Heimatvereins).

Ein Rundgang durch die Heimatstube gab hervorragende Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise eines Försters im 18. Jahrhundert.

Uwe Meseberg, im Juli 2012

    
 
       

Das restaurierte Ölbild von Ernst Meseberg fand als Leihgabe nunmehr einen würdigen Platz in der Heimatstube (Heimatmuseum) in Darlingerode. Das Foto entstand anlässlich des Sommerfestes des Heimatvereins am 20. Juli 2013.
 

 Reise Nr. 17 im März/April 2013 - Von Südwestanatolien bis zum Paderborner Dom

Die Schützenkapelle im Nordteil des Paderborner Domes zeigt das Wappenbild des Stifters von Oeynhausen: eine viersprössige Leiter - das gleiche Motiv wie bei der Familie von Lytzow im Vorportal der Klosterkirche in Corvey und das der Kirchenpatrone von Meseberg in Meseberg/Altmark. Inwieweit bei den drei Familien in Bezug auf das gleiche Wappenmotiv ein Zusammenhang besteht, ist unerforscht. Bezogen auf die Edlen von Meseberg ergibt sich eine Wappenreise von Paderborn über Corvey bis hin zur Altmark/Mark Brandenburg sowie Preußen und Herzogtum Braunschweig/Wolfenbüttel, nachzulesen in der Geschichte über den Familienverbund "Meseberg", ausgehend von Mitgliedern der Haoldensippe Meyendorff/Morsleben über die Familien Ammensleben/Harbke bis hin zur Neugründung des Adelsgeschlechtes von Meseberg in der Altmark/Mark Brandenburg. Beim Wappenbild handelt sich um ein religiöses Motiv (eine Leiter hinauf zum Christentum, später auch als Hakenleiter im Kampf gegen Ungläubige). - Bemerkenswerte Erkenntnis: ca. 800 Jahre vor der Verbreitung des Christentums im Frankenland und Sachsen mit Schwert und Kampfleiter überschritt der Apostel Paulus in gleicher Mission die Brücke des Glaubens ohne Waffen!

Uwe Meseberg, im April 2013

 

 


 Reise Nr. 18 im Jahr 2013 - Zeitreise

 

 Nachdem die bisherigen Reisen sich ausschließlich auf Ereignisse im Bereich der Familienforschung bezogen, ging es in diesem Jahr auf eine Zeitreise durch 2000 Jahre Geschichte. Und siehe da, auch hier fanden wir Gegenständliches aus dem Bereich unserer Familie bzw. aus dem Familienverbund, aus dem die Mesebergs hervorgingen. Eine Reise aus Traum und Wirklichkeit, beginnend in der antiken Welt der Römer und endend mit dem "Tod" der adeligen Herrschaft. Eine Zeitreise zum Träumen oder auch zur Erkenntnis, daß alles lange nicht so romantisch war. Auf jeden Fall aber beeindruckend, die Bilder sprechen für sich, und "Alles" ist noch da, wie die Fotos es zeigen. - Es lohnt, die Reise zu wiederholen.

Reiseverlauf: Weserbergland, Altmühltal, Donaudurchbruch, Kloster Seeon/Chiemgau, Salzburger Land, Etschtal/Region Gardasee, Schwäbische Alp. Mittelrhein/Mosel, Teutoburgerwald, Sachsen, Anatolien, Teneriffa. Die Zeitsprünge in der Bildfolge ergaben sich durch den Verlauf der Reise durch die einzelnen Regionen.

 
12. Jahrhundert / unversehrt                                               1037 n. Chr. / uneinnehmbar

 
     1454 n. Chr. / Zuflucht der Franziskaner im Felskloster        965 n. Chr. / Attribut des heiligen Benediktiners St. Wolfgang
 
 
                      1918: Das Ende aller Herrschaft                           1838: neugotische Wasserburg der Salzburger Erzbischöfe

 
                            1850: Neubau einer Königsburg                   seit 1667: preuß. Orden "Pour le Merite" auch für zwei Meseberger


1285 n. Chr. / Beispiel für das Ergebnis der Streitigkeiten zwischen germanischen Stämmen
 
Seit dem 12. Jahrhundert erhalten                                         1692: nach dem Franzosenkrieg


14. Jahrhundert: der Nachtwächter
 
814 n. Chr. / Karl der Große                                                         1730 n. Chr. / Rokoko

  
1670: am Hofe (Barok)                                                          200 n. Chr. / die römische Walze

 
ab 500 n. Chr. römischer Rückzug                    auf dem Handelsweg von Ansbach nach Venedig

 
                            1263: Zollburg                                                       13. Jahrhundert: Burg am Handelsweg durch das Etschtal
        
 
              Römerburg                                                               30 n. Chr. / Römer-Arena in Verona

 
Meseberg-Wappen in Verona (Verbindung derer von Scaliger/Vinzenz zu Burghausen -  Formbach/Meseberg) - und Lützow

  
1000 n. Chr. Städtegründungen       17. Jahrhundert / Fluchtburg von Rinaldo Rinaldini ("Aus dem 
                                                                 Leben eines Taugenichts" von Joseph vonEichendrorff)


              Oberburg bis 1147 im Besitz der Familie von Gegenkönig Herman (Ehe seiner Schwester mit Dietrich von Ammensleben & Meseberg)

Copyright: Salzburger Burgen & Schlösser
im Salzburger Land: Bollwerk gegen die Türken

 
  Beispiel Bauweise 1000 Jahre nach Christi (Naumburg)
 
Beispiel Bauweise ca. 1000 Jahre vor Christi (Side/Anatolien)


Spätromanik pur (Naumburger Dom)


Barokanlage der Wittelsbacher


Burg Hornburg 1524 (Götz von Berlichingen, Anführer im Bauernkrieg)


Gebrüder Grimm 1812 - Der Froschkönig -


im Kloster Schöntal

Münchhausenschloss

   1668 Münchhausenschloss

 
Herrenhaus 16. Jhdt. La Orotava
  Burg Katzenstein
Burg Katzenstein

Stadtgarde Hallein


 
Festung Suomenlinna/Helsinki



Gallere Schiffsmuseum Puerto de la Cruz


Burg ..............(Miniaturwelt Hamburg)
 
Stonehenge (Merlins Zauberkreis?)

Mountain Michael in Cornwall - auf der Spur von Camelot
 
Kathedrale in Salisbury
König Artos, Merlin und Gawail

römisches Amphitheater Syracus
 
Burg in Catania

Zyklopenburg (Sizilien)
 
Ätna

Schlupfwinkel der Seeräuber bei Stromboli
- Irrfahrten des Odysseus
 
Blick auf Salina 

griechische Säulen
 
alte Karte

Antike Fundstücke: Linker Teil befand sich im Freiburger Museum und wurde 
zum 2. Teil in Naxos gebracht.
   
Höhle des Tyrannen Dionysos
 
Säulen der Griechen
 
Reise 19
Theateraufführung in Altenrode im Juni 2015
"Der Silberschatz der Boke"


Theater-Uraufführung in Altenrode/Harz am 20. Juni 2015 über unseren Ahn Gerhard Wilhelm (1641-1720) mit dem Titel “Der Silberschatz der Boke”.
Theater-Uraufführung in Altenrode/Harz am 20. Juni 2015 über unseren Ahn Gerhard Wilhelm (1641-1720) 
mit dem Titel “Der Silberschatz der Boke”.

  Reise 20: 975-Jahrfeier: historischer Umzug in Harbke am 5. Juli 2015
 


Die Pest                                                                                                      Bürgertum
Schlossruine

  Reise 21

Unversehrte Zeugnisse der Vergangenheit


Burg Tourant                                                                                          Burg Eltz                                  

 

Fresken Kirche Alken/Mosel                                                                   Reichsburg Cochem

 

        Burg Wartburg                                                                           Exponat im Dom zu Naumburg

Wappen 

 Wappen Doppelleiter                                                      Burg Bran ( Habsburg-Lothringen)
   
                                 
 

Höhenburg Hochkönigstein                                                                    märchenhafte Burg Gös-Weinstein

 

Insignien der Kaiser                                                                                    Reichsburg Trifels

Schloss_Chillon 

Bild links: Wasserburg Chillon                                                      Bild rechts: Königsburg Heinrich I., ab 966 n. Chr. weltliches Damenstift Quedlinburg
  Schloss_Chillon 
Siegel von König Heinrich I.                                   Burg on Turku                                                                

Burg Kalmar/Schweden

 
Kölner Dom
 
Dom zu Stendal

 
links: Burg Querfurt - rechts: Columbus in San Sebastian (älteste Festung auf La Gomera

 
Burg Börresheim

 
  Reise 22

Treffen des Freundeskreises Meseberg auf Schloss Meseberg am 11. Juni 2016

Beeindruckender konnte es kaum sein: das Treffen unseres Freundeskreises "MESEBERG" am 11. Juni 2016 auf Schloss Meseberg bei strahlendem Kaiserwetter und einer Kulisse von ca. 3000 Besuchern. Es war der Tag der Begegnungen mit dem Architekten Ulli Böhme, der Familie Kapphengst, die Bekanntschaft unserer Britta mit der Familie von der Groeben und der Kontakt unseres Christian zur Familie von Krosigk, alle Wegbegleiter unserer Familie. Dazu das Fernsehteam vom Sender RBB, der zu Ostern 2017 u.a.einen Beitrag über das Schloss Meseberg und die Familie Meseberg ausstrahlen wird.
Alle Beteiligten waren begeistert und tief beeindruckt. Wahrscheinlich macht es der vom Ort und Schloss ausgehende Zauber, wie es ja schon der Dichter Theodor Fontane einst beschrieb. - Unser nächstes "Treffen Freundeskreis Meseberg" findet am 17. Juni 2017bei Helga und Reinhard in Meseberg bei Osterburg in der Altmark statt.

  
Treffen Freundeskreis Meseberg vor dem Schloss

  
Familientreff im Schlosspark                                                                              Fernsehteam RBB                           

 
               Familientreff Yrjölä auf Westergàrd / Finnland                                  Sommerfest Heimatverein Darlingerode 2016 (Archivar Familie Schröder)

 
  Treffen Freundeskreis Meseberg Juni 2017 vor der Kirche in Meseberg-Altmark
   
Das Treffen unseres Freundeskreises Meseberg vom 16. bis 18. Juni 2017 in Meseberg bei Osterburg (Altmark) stand für mich überraschenderweise ganz im Zeichen unseres Spitzenahn und Stammvater der letzten Dynastiereihe auf Gut Meseberg/Altmark, nämlich David von Meseberg. Grund dafür war u.a. der Besuch des Schlossparks in Krumke, der wie der Park zu Harbke (Ekbert von Harbke & Meseberg) und Drübeck (Kloster unweit vom Mesebergschen Gutshof Boke in Altenrode) zu dem Ensemble „Gartenträume“ gehört. Ein guter Grund, wieder einmal in die Chronik zu schauen und mein Wissen wieder aufzufrischen. David war mit einer Tochter der Familie von Redern verheiratet, die im 16./17. Jahrhundert neben Schloss Friedland sowie dem Haus Pariser Platz Nr.1 in Berlin (heute Hotel Adlon) u.a. auch das Anwesen Krumke besaßen. Die Verbindung wird durch die Figurengrabplatte an der Nordwand der Meseberger Kirche dokumentiert, u.a. sind die Familienwappen beider Adelsgeschlechter auf der Grabplatte dargestellt. Unser traditionelles Gruppenfoto entstand dann vor dem Eingang des ehemaligen Mesebergschen Erbbegräbnisses, über dessen Torbogen die Wappentafel mit den Wappen des Samuel Christoph von Meseberg und seiner Ehefrau Hermine Charlotte Sophie Henriette geb. von Borck zu sehen ist . Samuel Christoph war Kommandeur des 3. Regiments Garde vom preußischen König, ihm wurde der höchste preußischen Orden verliehen.
Wieder einmal gab es für uns ein Wochenende bei Kaiserwetter und Kaiserstimmung, und ich denke, alle Teilnehmer werden diese Tage in steter Erinnerung behalten. Mit der weiteren Begehung der restaurierten Bockwindmühle Meseberg gelang Gastgeberin Helga Beckmann, uns einen tiefen Einblick in die Aktivitäten der Meseberger in und um das schön gelegene Meseberg in der Altmark zu geben , und jeder von uns spürte die Verbundenheit mit einer bedeutenden Kultur und deren Nachlass, der sicher nicht einfach zu verwalten ist.
Im kommenden Jahr wird unser nächstes Treffen in Meseberg in der Nähe von Magdeburg stattfinden, sowie möglicherweise auch ein Besuch von Darlingerode/Altenrode anlässlich der 1000-Jahr-Feier des Ortes, wo im 17./18. Jahrhundert vier Generationen unseres Harzer Familienzweiges im Forstdienst stehend wohnten.
22. Juni 2017

 
                                                            
 
Wappen von Darlingerode (Domizil der Meseberger Förster)

Wappen von Wörrstadt/Pfalz (Lehnsherren von Wörrstadt waren Angehörige der Familie von Salm-Salm